Wappen Helgoland

Fanggartenführungen der Vogelwarte Helgoland

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Briefmarke 100 Jahre Vogelwarte Helgoland

2010

100 Jahre Vogelfangstation auf Helgoland, Institut für Vogelforschung
"Vogelwarte Helgoland" Inselstation
   

Vogelwarte Helgoland Öffnungszeiten

 

 

 

Öffentliche
Fanggartenführung

 

Vom 15. März bis 28. Oktober 2011
an jedem Dienstag und Freitag
um 16:30 Uhr

 

 

 

Treffpunkt:

Am Eingang zur
Inselstation (Oberland).

 

 

Für Gruppen (ab 8 Personen) nur nach Vereinbarung. Die Führungen sind kostenlos, über eine Spende würden wir uns freuen!

 

 

Tel.: 04725/6402-0
E-mail: helgoland@ifv-vogelwarte.de

Warum fangen und beringen wir Vögel?

Klimawandel und Verhalten der Zugvögel

Die Inselstation besteht seit über 100 Jahren. Es gab inzwischen 11.000 Rückmeldungen aus 41 Ländern über die auf Helgoland beringten Vögel, u. a. Neuntöter aus Namibia, Wachtelkönig und Gartengrasmücke aus dem Kongo. Eine auf Helgoland beringte Trottellumme wurde 32 Jahre alt! Infolge des Klimawandels kommen die meisten Vögel inzwischen bis zu 2 Wochen eher, als noch vor 50 Jahren (klicken Sie auf das linke Bild!)

 

Warum werden Vögel beringt?

 

Federn der Arm- und Handschwingen

 

Jeder Vogel wird vermessen und falls noch nicht geschehen, auch beringt.

Vogelwarte Helgoland

Profil des Fanggartens

Vogelwarte Helgoland, der Fanggarten

Fang- und Beringungsnachweis der Vogelwarte Helgoland

Vogelwarte Helgoland, Beringungsbuch

Von diesen Fangreusen gibt es drei. Sie sind hintereinander angeordnet und so gestaltet,
daß sie auf bestimmte Vogelarten besonders anziehend wirken.
Dieser hat einen vorgelagerten Teich für Wasservögel.

Vogelberingung auf Helgoland, hier für Wasservögel

Am Ende einer Reuse gelangen die Vögel in diese Sammelanlage

Vogelberingung auf Helgoland

Vogelberingung auf Helgoland

Der Fall Sigmar

Ein in Deutschland von Hand aufgezogener Schreiadler endete im Kugelhagel maltesischer Jäger. Der Schreiadler - in Deutschland gibt es nur noch etwa 100 Exemplare - ist in Brandenburg von Hand aufgezogen worden. Weil er beringt war, konnte sein Lebenslauf nachvollzogen werden. Auf Malta wurde er von irren Vogeljägern abgeschossen, lebte aber noch und wurde nach Deutschland in die Tierklinik der Freien Universität Berlin gebracht, wo man ihm 6 Schrotkugeln entfernte. Trotz des großen Einsatzes überlebte der Greifvogel leider nicht.

Er hatte einen Ring der Vogelwarte Helgoland.

Auf Malta dürfen selbst 16 auf der roten Liste stehende vom Aussterben bedrohte Arten offiziell geschossen werden:

Goldregenpfeifer, Kiebitz, Kampfläufer, Zwergschnepfe, Bekassine, Waldschnepfe, Pfeifente, Schnatterente, Krickente, Knäkente, Spießente, Mittelsäger, Wachtel, Wasserralle, Turteltaube, Feldlerche.

Das ist Artenschutz in der EU!

Das Komitee gegen den Vogelmord e. V. kämpft dank vieler Spenden seit Jahren sehr erfolgreich gegen diese Machenschaften.
Wenn Sie das Komitee ganz unkompliziert mit einer 5 €-Spende unterstützen wollen, dann schicken Sie einfach eine

SMS mit dem Stichwort "Vogelschutz"an die Nummer 81190.


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