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Eine Tänzerin im Langhaus der Iban im Urwald von Batang Ai auf Borneo
Kinder vor dem |
Juni 2004: 22Tage Urlaub in Malaysia
Zunächst Rundreise Kuala Lumpur, Kuching, Nationalpark Batang Ai mit Iban-Langhaus im Urwald, nur mit Langbooten zu erreichen. Zurück nach Kuching, der Hauptstadt von Sarawak auf Borneo. Besuch der Auswilderungsstation für Orang Utan,
Urwaldtrip im Nationalpark Bako. Schnorcheln und Tauchen konnte man wie im Paradies. Eine Insel, nur ca 1000 x 400 m groß, mit einem winzigen Hafen und 4 Stränden, an denen ich fast immer alleine war. Europäer sind übrigens gern gesehene Gäste,vor allem weil sie nicht wie zumeist die Chinesen nur 1 bis 2 Tage bleiben. Wer von so weit her kommt, muß gut behandelt werden, ist die Devise. Für 2 deutsche Gäste - nach einigen Tagen kamen noch 2 Österreicher - war eine deutsche Betreuung zuständig. 22 Tage, 7 Flüge (Berlin - Frankfurt - Kuala Lumpur - Kuching - Johor Baru - Kuala Lumpur - Frankfurt - Berlin) und alles unter 2000 EURO p. P. Wenn es nur nicht so heiß und vor allem so sehr weit weg gewesen wäre. Für Kuala Lumpur sind aber 3 Tage besser. Auf die Zwillingstürme (Petronas) kam ich leider nicht mehr. Die Karten wurden 1 Tag im voraus verkauft. Ich kam erst am Abreisetag und damit leider zu spät. Hier einige Bilder von Sibu IslandDer Mangrovenwald mal bei Ebbe und dann bei Flut. Unten in der Mitte ein Schlammspringer. Sie vor die Linse zu bekommen, war mit meiner langsamen Digicam ein Kunststück. Sie rennen superflink auf der Wasseroberfläche hin und her. Rechts weiter unten eine abgestorbene Koralle. Auf Sibu Island gab es auch eine Begegnung mit einem 2 m-Waran. Er wurde durch aufgeregte Alarmrufe eines Beo rechtzeitig angekündigt. Leider war die Kamera im Bungalow und damit weder griffbereit noch brauchbar (klimatisiert - Optik beschlägt sofort!!!). Beim nächsten mal bin ich schlauer. Kleiner Knigge - Impfen&So - Fotoalbum - Reisebüros |
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Zu Gast bei den Iban (ehemalige Kopfjäger) in Batang AiDie Iban sind die ehemaligen Kopfjäger auf Borneo. Sie wohnen in sogenannten Langhäusern, die bis zu 100 Meter lang sein können und auf Pfählen stehen. So ein Langhaus besteht eigentlich nur aus einem durchgängigen Gemeinschaftsraum, in dem sich so ziemlich das ganze Leben abspielt. Dort hängen in Netzen auch heute noch Schrumpfköpfe ihrer Opfer. Jede Familie hat einen winzigen kleinen eigenen Raum auf einer Seite des Hauses. Der Häuptling hat mit seiner Familie einen etwas größeren Raum. In manchen Langhäusern gibt es inzwischen für den Gemeinschaftsraum stundenweise sogar elektrisches Licht aus einem kleinen Dieselaggregat. Ich war zum Essen eingeladen. Da darf man natürlich nicht mäglich sein, denn schließlich gibt es im Urwald kein fließenden Wasser aus einer Trinkwasserleitung. Nur der Häuptling hatte fließendes Wasser und sogar eine Abwasserleitung. Voller Stolz zeigte er ein gußeisernes Waschbecken aus Omas Zeiten, drehte den Messinghahn auf und es floß tatsächlich Wasser in den Ausguß. Das Wasser kam durch einen Schlauch aus einem Behälter auf dem Dach und floß durch eben einen solchen auch wieder aus dem Ausguß durch den Bretterfußboden unter das Langhaus auf den Urwaldboden. Unter dem Langhaus kann man fast nicht hindurchsehen, weil es auf hunderten Pfählen steht, einem dichten Wald ähnelnd. Die 6 Kinder stehen vor dem Langhaus
Klicken Sie die Vorschaubilder an, und sie kommen zum Fotoalbum. Sonnenuntergang in Batang Ai am gleichnamigen 90 qkm großen Stausee auf Borneo. Die Petronas in Kuala Lumpur waren
vor kurzem noch die höchsten Gebäude der Welt. Die Brücke zwischen den Zwillingstürmen
ist allein schon 150 m hoch!
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Ein Tagesausflug in den Bako-NationalparkDen Nationalpark Bako erreicht man von Kuching aus in wenigen Autostunden. Dann geht es mit einem Motorboot flußabwärts und weiter auf dem Südchinesischen Meer. Der Park ist nur vom Meer aus erreichbar. Die Badebucht ist keine 200 m breit. Ausgespülte Felsformationen aus Sandstein und dahinter der Urwald mit Affen, Wollschweinen, Schlangen und dem Nashornvogel machten diesen Park zu einem wunderschönen Erlebnis. Den Nashornvogel sahen wieder leider nicht. Im Nationalpark gibt es mehrere zum Teil sehr lange Wanderrouten. Um den Park näher zu erkunden, sind aber mehrere Tage erforderlich. Ich war nur für einen Tag im Nationalpark. Der Bako-Nationalpark liegt im Bezirk Kuching auf Borneo. Die Bilder sind bei Ebbe entstanden. Als ich von der Wanderung zurückkam, war Flut und der Rückweg war abgeschnitten. Allerdings war der Umweg wunderschön und der Deutsch sprechende Führer kannte natürlich einen anderen Weg. Es war schließlich nicht seine erste Führung. Blick von einer hoch gelegenen Stelle im Urwald auf das Südchinesische Meer. Solche Ausblicke aus dem dichten Urwald gab es leider nur ganz selten. Ein beeindruckendes Erlebnis im Nationalpark war die Umarmung mit einer "Killerpalme"Der Name ist frei erfunden, und ich weiß auch nicht, wie sie richtig heißt. Sie ist aber hinterhältig im wahrsten Sinne des Wortes. Es sind daumendicke mit
Widerhaken besetzte Schlingpflanzen mit einer Art Fächer als Krone wie bei Dattelpalmen.
Bei jeder Berührung blieben sie hängen und hakten sich in die Sachen ein. Und wenn man nicht sofort stehen blieb, legten sie sich um einen
herum, umarmten einen regelrecht und hinterließen schmerzhafte Wunden.
(Verbandskasten hatte der Wanderführer mit!)
Durch den Urwald sollte man eben nicht wie durch seinen eigenen Hausgarten laufen.
Ich hatte einen deutsch sprechenden Führer als Begleitung. Der hatte mich auch aufgeklärt, aber ich war das erste mal im Urwald und hatte Augen und Ohren für alles, nur nicht für diese Killer-Palmen. Gefahr erkannt - Gefahr gebannt! Nasenaffensuchten nach schmackhaften gelben Blüten. Der Reiseführer hatte schon auf dem Hinweg auf entfernte braune Punkte in den Bäumen aufmerksam gemacht: Nasenaffen! Auf dem Rückweg hatte ich dann Glück und sah einige Nasenaffen aus nächster Nähe. Dieser hier lümmelte genüßlich in der Sonne und schaute auf mich und den Wanderführer herab. Die Tiere sind längst an die vielen Touristen gewöhnt und haben keinerlei Scheu.
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Ein Hotel - mitten im Meer
Kokosnüsse gab es in riesigen Mengen.
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Und das ist das ja reinste Suchbild![]() Rehe im Riff auf der kleinen Insel. Sie sind inzwischen zur Plage geworden.
Ursprünglich waren sie nur zur Belustigung für die Touristen gedacht, gerieten dann aber mehr oder weniger außer Kontrolle. Anfangs hauten sie nur gelegentlich ab, dann aber immer öfter und vermehrten im nahe gelegenen Urwald. Bei Ebbe trieben sie sich gern im dann freiliegenden Riff herum. Das Korallenriff kann man bei Ebbe, wenn man etwas vorsichtig ist, recht gut zu Fuß besichtigen. Leider werden durch das unkontrollierte Belaufen die Korallen beschädigt. Bei Flut kann man das Riff auch sehr gut schnorchelnd erkunden. Ich hatte mir aus diversem Treibgut (Bambus, Plasteflaschen, Styroporkugeln der Fischer, Bretter und alte Fischernetze) ein Floß gebaut. Wegen der unterschiedlichen Strömungen bei Ebbe und Flut und einem vorgelagerten künstlichen Wellenbrecher war das aber nicht ganz ungefährlich und man konnte leicht abgetrieben werden. Chinesen kamen meist nur als Tagesurlauber auf die InselSie gingen immer mit Schwimmweste ins Wasser. Das sah schon recht drollig aus. Bis ich erfuhr, dass sie alle nicht schwimmen konnten. Im Riff liefen sie sogar barfüßg umher. Alle paar Tage gab es deshalb Verletzte. Meistens mußte ein Seeigel entfernt werden. Vor denen mußte man sich sehr in Acht nehmen. Die hatten so etwa 15 cm lange nadelscharfe schwarze Stacheln. Vor denen hatte ich großen Respekt! Rechts ist eine Koralle zu sehen, die schon jahrelang belaufen wurde. Inzwischen gibt es regelrecht Trampelpfade durch das Riff. So werden wenigstens nicht alle Korallen wahllos betreten. Allerdings ist das Laufen im Riff nicht ungefährlich, nicht nur der Seeigel wegen, sondern vor allem wegen der nicht gegebenen Trittsicherheit, glitschig, wackelig usw. Vorsicht ist allemal angesagt. Wer ausrutscht, fällt in die Korallen und das mit bösen Folgen. Neptuns letzte Rache! |
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Bilder von Muscheln und KorallenEinige Korallen waren wie Leder, und es gab sie in vielen Formen und Farben in großer Vielfalt. Was bei dem See-Igel wie Haare aussieht, sind dünne aber stabile, scharfe, spitze, gefährlich lange Stacheln. Für die Chinesen, die meistens barfüßig unterwegs waren, endete das häufig ziemlich schmerzhaft. Am letzten Bild sieht man deutlich die Folgen vom ständigen Belaufen der Korallen.
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Kaum 25 m von diesem Strand stand mein Bungalow. Trotzdem lagen immer wieder Urlauber unbeeindruckt unter den Kokospalmen.
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Weitere Reiseinformationen und Berichte über Malaysia bei: Die-Reise.de oder auch bei dmoz.org, LINKS:
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